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„Danke, Schiri!“ – Stadtverband zeichnet Referees aus

Geschrieben von Reinhard Franke. Veröffentlicht in News Schriedsrichter

Exemplarisch für viele verdienstvolle Schiedsrichter aus Leipzig und Umgebung hat der FVSL drei Referees aus seinen Reihen für die bundesweite Aktion „Danke Schiri!“ nominiert. Für Dieter Krumpmann, Tim Müller und Marianne Wenzel war dies nicht nur die Würdigung durch ihren Kreisverband, sondern gleichzeitig die Einladung zur sachsenweiten Ehrungsveranstaltung des SFV. Mit der vom DFB initiierten Aktion wird in ganz Deutschland auf die wichtige Funktion im Fußball aufmerksam gemacht. Ob Profisport oder Amateurbereich – einfach ist das Amtieren selten.

Dies sind die Leipziger Kreissieger:

Dietmar Krumpmann (Kategorie Ü50) ist nicht nur seit 46 Jahren durchgängig als Referee aktiv, sondern hat drei Jahrzehnte lang unermüdlich in Ausschüssen das Schiedsrichterwesen vertreten und vorangebracht. Der 75-Jährige ist Mitglied bei Blau-Weiß Leipzig. Für den Verband ist er in mehreren Missionen unterwegs. Für alle rund 400 Schiris des FVSL verteilt und verlängert Krumpmann die SR-Ausweise und listet aktive und nicht-aktive Schiedsrichter. Kurzum: Kein Leipziger Schiri kommt ohne den berüchtigten Krumpmann-Stempel in den Genuss eines gültigen Ausweises (der zu freiem Eintritt bei DFB-Spielen berechtigt). In diesem Jahr will Krumpmann sein Amt nun an einen jüngeren Nachfolger übergeben, weiterhin tätig bleibt er an der Pfeife und als Schiri-Beobachter von Nachwuchs- und Frauenspielen.

Marianne Wenzel (Kategorie Frauen) gehört dem KSC 1864 Leipzig an. In Knautkleeberg ist die 25-Jährige eine wichtige Stütze ihres Vereins: Bei Jugendmannschaften wirbt sie in vielfacher Weise für die Schiedsrichterei: um Verständnis für das Amtieren auf der einen Seite, um neue Schiedsrichter auf der anderen. Selbst aktive Schiedsrichterin ist Marianne Wenzel seit 2007. Im FVSL ist sie außerdem ehrenamtlich im Jugendausschuss tätig. Als Staffelleiterin der F-Junioren hat sie in jungen Jahren einen maßgeblichen Beitrag zur Einführung der Fairplay-Ligen geleistet.

Tim Müller (Kategorie U50) hat mit 18 Jahren schon eine Erfahrung verbucht, die den meisten seiner Schiri-Kollegen – zumindest  in unseren Breiten – in ihrer gesamten Karriere glücklicherweise verwehrt bleibt: Für eine Rote Karte „bedankte“ sich ein B-Jugend-Spieler mit einer Prügelattacke auf den Schiri. Was für viele ein Grund zur sofortigen Aufgabe ist, hat Tim Müller eher angespornt: Im Wissen, dass es gerade wegen solcher hitzigen Situationen einen kühlen Kopf braucht, stand er in der Folgewoche wieder auf dem Platz. Und mehr noch: In seinem Verein TSV Böhlitz-Ehrenberg gilt er durch seine hohe Einsatzbereitschaft

als Vorzeige-Schiri. Müller leitet auch Futsal-Spiele und bietet sich über den Förderkader für höhere Ligen an.

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