Mitteilung des Vorstandes des FVSL an alle Mitgliedsvereine

Geschrieben von Geschäftsführer am .

Aus gegebenem Anlass nimmt der Vorstand des FVSL zu den jüngsten Presseberichten zur Suspendierung des Spielausschuss - Vorsitzenden Jörg Loeber Stellung.

Die Suspendierung Jörg Loebers erfolgte aus disziplinarischen Gründen, da er in der Vorstandssitzung am 24.02.16 ein Vorstandsmitglied beleidigt hat. Der Suspendierung vorangegangen war eine kontroverse, aber zu jedem Zeitpunkt sachlich geführte Debatte zu der seitens des Schiedsrichterausschusses ausgesprochenen Rücktrittsandrohung. Im Ergebnis der Debatte war eine Aussprache zwischen Schiedsrichter- und Spielausschuss angedacht. Der Präsident Dirk Majetschak hatte eine Moderation der Aussprache durch seine Person angeboten. Die Vizepräsidentin Claudia Reich hatte, für den Fall, dass eine solche Aussprache aufgrund persönlicher Befindlichkeiten der jeweils Vorsitzenden scheitern sollte, ein Zurücktreten beider in die zweite Reihe ins Gespräch gebracht. Dies alles wurde hinfällig, nachdem Jörg Loeber sich zu der verbalen Entgleisung hinreißen ließ.

Der Vorstand des FVSL verweist außerdem darauf, dass Gegenstand des gegen Jörg Loeber eingeleiteten Sportgerichtsverfahrens, das mit Urteil vom 30.11.15 beendet wurde, nicht nur die Herausgabe des Schiedsrichter-Sonderberichtes des Spiels Blau-Weiß Leipzig gegen Eintracht Schkeuditz während eines noch laufenden Sportgerichtsverfahrens war, sondern auch eine Verfehlung im Zusammenhang mit seiner damaligen Schiedsrichtertätigkeit. Das Sportgericht des FVSL verurteilte Jörg Loeber insbesondere auch deshalb, weil er das Spiel der F-Junioren des SSV Markranstädt II gegen die SG Motor Gohlis-Nord II am 31.05.2015 von seinem Enkelkind, auf seine Kennung als Schiedsrichter hatte pfeifen lassen, ohne den Schiedsrichteransetzer hiervon in Kenntnis zu setzen. Das Sportgericht wertete es als verbandsschädigendes Verhalten, dass Jörg Loeber versucht hatte, den Ansetzer durch die Nichtanzeige des Wechsels des Schiedsrichters zu täuschen. Dies tat er in der Absicht, das geforderte Schiedsrichtersoll von 15 Spielen pro Saison zu erreichen. Dieser Versuch scheiterte nur deshalb, weil Dritte den Schiedsrichterwechsel bemerkten und den Verband hiervon in Kenntnis setzten.

Das Sportgericht führt in seiner Urteilsbegründung zu diesem Punkt aus: "Durch sein Verhalten hat Sportfreund Loeber das Ansehen des Verbandes beschädigt. Als Vorsitzender des Spielausschusses hat der Sportfreund eine herausragende Vorbildfunktion zu erfüllen. Täuschungshandlungen oder der Versuch derartigen Verhaltens vermitteln den Eindruck, dass diese Verhaltensweisen geduldet werden bzw. der Normalität entsprechen. Verbandsfunktionäre sind verpflichtet, dem entgegenzuwirken und in besonderer Weise verpflichtet, Regeln und Normen einzuhalten."

Der Vorstand erwartet bis zum 30.04.2016 eine Entschuldigung Jörg Loebers gegenüber dem betroffenen Vorstandsmitglied und eine Rückkehr zu einer sachorientierten, weiteren Zusammenarbeit im Vorstand unter Beachtung der vom FVSL e.V. bzw. den übergeordneten Verbänden erlassenen Regularien.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schlieder
Geschäftsführer
im Auftrag des Vorstandes des
Fußballverband Stadt Leipzig e.V.

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